Austausch von CSP-Fraktion und hessischem Kultusminister: „Die Schulsysteme Hessens und der DG stehen sich sehr nahe“
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Eupen, 12.02.2016. Im Vorfeld der Podiumsdiskussion der Jungen Mitte, Jugendorganisation der CSP, zum Thema „Bereitet Schule auf das Leben vor?“ empfing die CSP-Fraktion den hessischen Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz (CDU) zu einem informellen Austausch im Parlament der DG.

 

Die CSP-Fraktion begrüßte mit dem Parlamentspräsidenten den Gast aus Wiesbaden am Kehrweg und lud ihn ein, sich ins Goldene Buch des Parlaments einzutragen. „Eine große Ehre für mich“, so der Kultusminister. Während der anschließenden Führung durch das Parlament war er sichtlich beeindruckt vom Plenarsaal und dem Demokratielabor des Parlaments.


Danach tauschte sich der Minister mit Vertretern der Jungen Mitte und Mitgliedern der CSP-Fraktion über das bevorstehenden Diskussionsthema aus.

 

„Die DG hat eine eigene Identität entwickelt “

 

Der gebürtig aus Düsseldorf stammende Lorz kenne Ostbelgien ganz gut, auch wenn es das erste Mal war, dass er wegen eines offiziellen Termins hierhergekommen sei. „Ostbelgien und seine Geschichte ist mir gut bekannt. Ich finde es toll, wie die Deutschsprachige Gemeinschaft sich die Föderalisierung Belgiens über die Jahrzehnte hinweg zu Nutzen gemacht und eine eigene Identität und politische Strategie entwickelt hat.“


Im folgenden Gespräch ging es vor allem um das Schulfach Politik und Wirtschaft in Hessen, das die politische und wirtschaftliche Grundausbildung der Schüler sicherstellt. Sowohl die CSP-Fraktion als auch die Mitglieder der Jungen Mitte halten die Diskussion zu einer solchen Schuldisziplin in der DG für längst überfällig.

 

Lorz eröffnete am Abend mit einer eigenen Impulsrede zum Thema. „Das Ausfüllen der Steuererklärung hat nichts in der Schule zu suchen. Aber die Funktion von Steuern sehr wohl“, brachte er es exemplarisch auf den Punkt. Die Junge Mitte fühlte sich nach dem Abend in ihrem Standpunkt bestätigt: „Es darf kein Zufall sein, dass es für die zukünftigen Wähler eine politische Bildung gibt, zudem sind die Querverbindungen zum Wirtschaftsunterricht eine perfekte Ergänzung“, so Jolyn Huppertz, Koordinatorin der Jungen Mitte.

 

„Für mich war es hochinteressant zu sehen, wie die Debatte läuft. Natürlich ist das Schulsystem Hessens anders als das der DG, aber sie stehen sich trotzdem auch sehr nahe. Man erkennt auch, dass einige Themen hier wie dort gleichermaßen wichtig sind“, bilanzierte der Kultusminister.

 

 

 

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