Tims Blog: „Schlüsselgate und andere Turbolenzen“
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Nun sind schon zwei Wochen vergangen, seitdem ich mein Praktikum in der CSP Fraktion im Parlament der DG beendet habe. Zeit für einen Blick zurück. Es war eine sehr kurze, aber auch eine sehr kurzweilige und tolle Zeit. Es ist ist enorm viel passiert. Was alles geschah und was es mit "Schlüsselgate" auf sich hat, erzähle ich euch in meinem letzten Blog aus dem PDG.

 

Natürlich besuchte ich auch immer wieder Ausschusssitzungen, doch die Vorbereitung des Kongresses beanspruchte schon den Großteil der zweiten Hälfte meines Praktikums. Unter anderem gehörte auch dazu, dass ich mich um die Namensschilder kümmerte. Kein Problem für mich…dachte ich. Aber es stellte sich heraus, dass ich basteltechnisch überhaupt nicht großartig begabt bin, weshalb ich allein für die Namensschilder für das Revers viel zu lange brauchte. Die Zeit durfte ich mir aber nehmen, da ja schließlich die Qualität des Ergebnisses zähle.


Insgesamt waren wir alle ziemlich aufgeregt, aber auch erleichtert, als der 25. Februar endlich vor der Tür stand. Es war allerdings nicht nur der Tag des Kongresses, sondern auch der Geburtstag des Kollegen Jean-Claude Franken. Und dank mir kannte er eines der Geschenke schon vorher. Ich bekam nämlich eine E-Mail von Sabine Verheyen, in der sie schrieb, dass die von Colin Kraft bestellten Printen für das Geburtstagskind angekommen seien und lese sie nichtsahnend auch noch laut vor…


Es war leider nicht mein einziger Faux-Pas in meiner kurzen Zeit im PDG. Denn da wäre natürlich noch die Geschichte mit dem Schlüssel des Europahauses… Alles begann damit, dass ich am an einer Versammlung im Europahaus teilnahm. Da wir dort am Ende etwas überzogen hatten, und eine Plenarsitzung bevorstand, fuhren die Abgeordneten schon mal ins Parlament. Ich räumte noch das Europahaus auf und sollte dem Projektteamleiter „Kultur“, Simen van Meensel, den Schlüssel bringen, damit der abends dort noch eine Veranstaltung veranstalten konnte.


Was dann geschah, war filmreif: Als ich dann abschließen wollte, fiel mir der Schlüssel auf den Boden und kullerte – natürlich – in einen Gully, der – natürlich – zu tief war, als dass ich den Schlüssel mit den Händen hätte rausholen können.
Was konnte ich tun? Ich fuhr zum Parlament – vielleicht gab es ja noch einen Ersatzschlüssel. Die erste Person, die ich traf, war Luc Frank. Der dachte aber, ich würde ihn verarschen und fing laut an zu lachen. Spätestens jedoch, als ich den Gesichtsausdruck von Patricia Creutz sah, wusste ich, dass der Zugang zu einem Zweitschlüssel nicht sooo einfach war.


Zum Glück gab es den Hausmeister des Parlaments, der nicht nur gutes Werkzeug sondern jetzt auch einen dicken Freund mehr hat. So bin ich, mit Stemmeisen und Greifarm ausgerüstet, zum Europahaus gefahren und konnte den Schlüssel tatsächlich aus dem Gully holen. Achso, habe ich eigentlich erwâhnt, dass es bei 3°C in Strömen regnete??

Ich muss wohl wie ein Einbrecher ausgesehen habe, als ich den Gully zum Glück schadlos aufbrach. Jedenfalls waren alle nachher ziemlich erleichtert und können heute noch darüber lachen.


Die Krönung des Ganzen war, dass ich abends noch mit Simen schrieb und er mir sagte, dass er die Veranstaltung aus Zeitgründen absagen musste. Danke dafür!
Aber kommen wir zurück zum Kongress. Der war wirklich ein Erfolg auf ganzer Linie, auch wenn ich ehrlich gesagt leider nicht viel von den Gesprächen mitbekommen habe. Meine Aufgabe war es, den Abend im Bild festzuhalten und Fotos für Soziale Netzwerke, Presse und allgemeine Dokumentation zu machen.

Bei einem verdienten Getränk nach der Veranstaltung löste sich die Spannung des Tages. Ein richtig tolles Gefühl, ein Teil des Ganzen gewesen zu sein. Man muss ja bedenken, dass alle Verantwortlichen mich noch gar nicht lange kannten. Dennoch wurde mir vertraut. Das muss auch mal gesagt werden. Läuft!


Mein letzter Tag war mit Abstand der ereignisloseste – was für mich aber nach den turbolenten zwei Wochen nicht wirklich dramatisch war. Meine Mutter hatte Kuchen gebacken, über den sich meine beiden Kollegen mehr als freuten. Die Fraktion, die ich mit einem kleinen aber feinen Präsent verließ, hatte doch einiges zu bieten. Für einen Rückblick hatte ich aber keine Zeit. Jetzt ging es nach Brüssel zu Pascal Arimont ins EU-Parlament. Das ist natürlich nochmal eine große Umstellung zum Parlament in Eupen. Als ich zum ersten Mal vor dem Parlament stand, war ich echt beeindruckt. Sowohl vom Gebäude selbst, als auch von den Sicherheitsvorkehrungen: Militär mit Maschinengewehren und Kontrollen wie im Flughafen. Wenn man dann einmal erst im Parlament ist, fühlt man sich plötzlich ganz klein. Es ist einfach nur riesig und sehr beeindruckend.


Meine Aufgaben bestanden im Großen und Ganzen darin, allerhand Dokumente zu drucken sowie zu sichten und die Plenarwoche in Straßburg vorzubereiten. Während ich diese Zeilen verfasse, sitze ich mit Pascal Arimont, Patrick, Frederik, und Laura zwischen zwei Versammlungen in unserem Büro und genieße einen der wahrscheinlich seltenen Momente Ruhe in den nächsten Tagen. Was ich alles in Straßburg erlebt habe, berichte ich in meinem nächsten Blog.

 

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