„Häusliche Hilfe auch morgen noch bezahlbar machen“
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Robert Nelles und Patricia Creutz, Mitglieder im Ausschuss für Gesundheit des PDG, sind mit dem wallonischen Minister für Gesundheit, Maxime Prévot (cdH), in Namür zusammengetroffen, um sich über die konkreten Schritte der Wallonischen Region zur Einführung einer Pflegeversicherung zu informieren sowie mögliche Kooperationen mit der DG zu erörtern.

 

Die CSP lotet die Wege der Kooperation mit den anderen belgischen Landesteilen aus. Auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft sollten in Zukunft Alternativen für die Menschen bestehen, die häusliche Hilfe beanspruchen. Der Minister hat in diesem Sinne deutliche Bereitschaft zur Kooperation mit der DG signalisiert“, erklärt Robert Nelles zum Hintergrund des Treffens.

 

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Robert Nelles und Patricia Creutz im Gespräch mit Maxime Prévot

 

Minister Prévot bereitet aktuell die Einführung einer Pflegeversicherung in der Wallonischen Region für das Jahr 2017 vor. Eine solche Versicherung besteht in Flandern bereits seit einigen Jahren. Gespräche mit dem flämischen Gesundheitsminister Jo Vandeurzen (CD&V) hatten aus diesem Grunde im Vorfeld ebenfalls stattgefunden. Folglich wäre die DG im nächsten Jahr die einzige Gemeinschaft Belgiens, in der dem Bürger ein solches Angebot nicht zur Verfügung stünde.

 

Der Pflegebedarf in der Deutschsprachigen Gemeinschaft steigt in den kommenden Jahren ständig an. Auch angesichts des demografischen Wandels ist es wichtig, finanziell vorzusorgen und sicherzustellen, dass das selbstständige Leben älterer Menschen auch morgen noch bezahlbar ist. „Während sich die anderen Landesteile diesbezüglich aufstellen, passiert in der DG wenig. Wir verlangen, dass sich auch die DG-Regierung ernsthaft in diese Thematik einbringt, und dafür sorgt, dass diese Aspekte auch bei uns vorausschauend geplant und Kooperationsmodelle angegangen werden. Die Gesprächsbereitschaft seitens möglicher Partner besteht eindeutig“, so Nelles abschließend.

 

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Patricia Creutz, Maxime Prévot, Robert Nelles und Peter Schlembach, Mitglied der Arbeitsgruppe zur Pflegeversicherung (v.l.)

 

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