Creutz: „Man wollte OIKOS loswerden“
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Eupen, 04.05.2016. Nach 25jähriger Tätigkeit soll – so will es DG-Minister Antoniadis (SP) – das Projekt „OIKOS“ auslaufen. Im Vorfeld der Regierungskontrolle im DG-Parlament am 11. Mai, traf sich die CSP-Fraktion mit den OIKOS-Verantwortlichen, um weitere Hintergründe der Maßnahme zu erfahren und sich ein eigenes Bild zu machen.

 

Die durch das Team um Johannes Funk geleistete Arbeit in den Bereichen Integration von Jugendlichen, Begleitung von Wohngemeinschaften und Familienbetreuung soll nur noch bis Juni 2017 fortgeführt werden.

„Es ist bemerkenswert, wie die Öffentlichkeit und das Parlament völlig im Unklaren gelassen wurden. In sämtlichen Aussprachen der vergangenen Jahre wurde seitens der Regierung der Eindruck hinterlassen, dass alles in bester Ordnung sei“, wundert sich Patricia Creutz (CSP) und geht sogar einen Schritt weiter.

 

„OIKOS hat sich als aktiver Bestandteil der Zivilgesellschaft stets um Unabhängigkeit bemüht und sich trotz des öffentlichen Auftrags eine gewisse Autonomie bewahren können. Genau das scheint der DG-Regierung allerdings nicht zu schmecken. Statt nachvollziehbarer Fakten werden zum Teil widersprüchliche Thesen vorgeschoben, die die Beendigung der Arbeit einer sozialen Organisation rechtfertigen sollen. In meinen Augen ist klar, dass man OIKOS aus politischem Kalkül loswerden wollte“, so Creutz abschließend.

 

Als Reaktion zu den Entscheidungen der DG-Regierung fordert die CSP Fraktion die unbedingte Weiterführung dieser sozialpolitisch sehr wichtigen Arbeit und setzt sich für einen neuen Geschäftsführungsvertrag für OIKOS ein.

 

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Am Mittwoch traf sich Abgeordnete Patricia Creutz-Vilvoye zu einem Gespräch dem OIKOS-Team, um sich ein eigenes Bild der Lage zu machen.

 

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