Zu wenig Pflegeplätze in der DG: Nelles fordert Antworten
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Eupen, 10.05.2016. Die EUDOMOS-Warteliste könnte jetzt schon zwei Pflege-Wohnheime füllen. Wer nach 1960 geboren ist, sollte im Alter möglichst gesund bleiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Generation bei einem Pflegebedarf keinen Platz in einem der DG-Wohnheime erhält, ist recht hoch. Denn die EUDOMOS-Warteliste könnte jetzt schon zwei Pflege-Wohnheime füllen. Robert Nelles erwartet in der kommenden Ausschusssitzung (öffentlich, 16 Uhr) Antworten von der Regierung.

Zentrale Frage der Interpellation wird sein, wie sich die Deutschsprachige Gemeinschaft auf den demografischen Wandel und den damit erhöhten Bedarf in der stationären Pflege vorbereitet.


Angesichts des aktuell bestehenden Bedarfs, müssten die Angebote dieses Sektors für die Zukunft längst sicher gestellt sein. Auch wenn die Bemühungen der politischen Entscheidungsträger dahin gehen, dass ältere und pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen sollen, ist seit längerem klar, dass der Bedarf nach Alten- und Pflegeplätzen höher liegt als das aktuelle Angebot in den Heimen der DG.


„Klar ist, dass die Menschen der DG so lange wie möglich zu Hause bleiben wollen. Aber was ist, wenn das nicht mehr geht?“, so Robert Nelles. Die CSP-Fraktion macht deutlich, dass die Regierung bei dem weiteren Kurs die selbstgesteckten Ziele des „selbstbestimmten Lebens“ nicht umsetzen kann.

 

Für die häusliche Pflege ist in der DG u.a. der Begleitdienst „Eudomos“ zuständig. Dieser führt eine Reservierungsliste, in der nur Personen geführt werden, die unverzüglich einen freien Platz in einem Alten- und Pflegewohnheim in Anspruch nehmen wollen – ja müssen. Zum Ende des Jahres 2015 zählte die Warteliste bereits 220 Menschen.

Gemessen an der maximalen Bewohnerzahl eines Pflegeheimes in der DG, die bei 150 liegt, müssten schon zwei weitere Heime gebaut werden, um den heutigen Bedarf zu decken. In Zukunft sollen zwar weitere 111 Betten in der DG hinzukommen. Aber angesichts der aktuellen Warteliste, ist das höchstens ein Tropfen auf den sprichwörtlich heißen Stein.

 

Hinzu kommt noch ein klarer Trend in der stationären Pflege: Der Trend geht dahin, dass Menschen immer früher durch Formen der Altersdemenz in eine Pflegeabhängigkeit geraten, sodass die Politik auch Vorsorge treffen muss. Robert Nelles fordert in der Ausschusssitzung von der Regierung klare Antworten auf die Frage, wie sie diesen sich bereits jetzt andeutenden Pflegenotstand verhindern will.  Die Regierung steht in der Pflicht.

 

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