Resolution: Eupener Bahnhof als Eingangstor des regionalen Tourismus
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Eupen, 08.06.2016. Seit einigen Tagen ist bekannt, dass ab dem 1. Juli der Schalter am Bahnhof in Eupen schon um 14.00 Uhr schließen wird. Bahnreisende können dann ihre Bahnkarten nur noch am Automaten kaufen. Die CSP sieht dies auf regionaler und lokaler Ebene als Schwächung des Standortes DG und fordert mit einer Resolution den Erhalt und eine bessere Vermarktung des Bahnhofs in Eupen.


Ist das der Anfang einer Salami-Taktik der Bahngesellschaft, um die Endstation Eupen mittel- bis langfristig zu schließen? Denn noch letztes Jahr teilte die damalige Mobilitätsministerin Jacqueline Galant (MR) mit, dass die Öffnungszeiten weiterhin bestehen bleiben. Fast ein Jahr später scheint dies nicht mehr zu zählen. „Eupen darf nicht der "Bahnhof nach Nirgendwo" sein! Es müssen von hier aus die vielfältigsten Verbindungen per Bus, per Rad, zu Fuß oder mit dem Auto angeboten und richtig vermarktet werden“, erklärt Fabrice Paulus, CSP-Fraktionsmitglied im Eupener Stadtrat.

 

Die ostbelgischen Christdemokraten sehen diesen Vorgang allerdings nicht nur als ein lokales Problem. „Der Bahnhof der Stadt Eupen ist weit mehr als nur ein Endbahnhof. Er ist zudem der einzige Bahnhof in Ostbelgien und der DG. Eine Trennung davon wäre daher viel mehr als nur die Streichung einer Haltstelle der Intercity-Verbindung von Ostende nach Eupen“, so Luc Frank, CSP-Abgeordneter im Parlament der DG.  Die CSP ist bereit mit allen gewillten Partnern und politischen Verantwortungsträgern an dieser Zukunft zu arbeiten. Damit wir gemeinsam die Anziehungskraft, nicht nur des Bahnhofs, sondern auch der Stadt Eupen und der DG ins In- und Ausland verbessern.

 

CSP sieht viele Möglichkeiten


Die CSP sieht viele Möglichkeiten zur Verbesserung der Attraktivität des Bahnhofsstandortes. Ein höheres Parkplatzangebot und eine Anbindung an die Ravel-Strecke würden den Standort für Wanderer und Tagesbesucher deutlich attraktiver machen. Zudem würde ein Anschluss an die Euregio-Bahn über Raeren und Walheim eine direkte Verbindung an das Nahverkehrsnetz der Städteregion Aachen und an das  dortige Tourismusangebot schaffen. „Ebenso denkbar wäre eine intensivere Zusammenarbeit mit der SNCB  über das Programm „B-Excursions“. Eupen könnte so ein Eingangstor für den regionalen Tourismus werden“ so Fabrice Paulus.

 

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