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Neuer Standort PDG: "Bevölkerung wurde getäuscht"

Nach dem Protest der Bevölkerung gegen die hohen Kosten des Parlamentsneubaus hatte die SP-ProDG-PFF-Mehrheit im vergangenen Dezember erhebliche Kosteneinsparungen versprochen. Am 8. Februar präsentierte der Projektmanager Drees & Sommer die Kosten der von der Mehrheit in Auftrag gegebenen Alternativvorschläge.

Neuer Standort PDG: "Bevölkerung wurde getäuscht"

CSP-Präsident Luc Frank

1.    Abriss Sanatorium und Neubau des Parlamentsgebäudes für 16,5 Millionen Euro
2.    Parlament im Sanatorium für 16,1 Millionen
3.    Parlament im Sanatorium mit verkleinertem Anbau für 19,7 Millionen
4.    Parlament im Sanatorium mit eingeschossigem Anbau für 19,5 Millionen

Die CSP ist empört über die eklatante Kostenentwicklung. CSP-Präsident Luc Frank: „Die Mehrheit hat die Bevölkerung im Dezember getäuscht, als sie von einem ‚abgespeckten’ Projekt sprach. Wir haben es hier mit einem regelrechten Skandal zu tun: Die Mehrheit spart sogar bei der Bildung und ÖSHZ und möchte sich nun ein Parlament für 19 Millionen leisten. Diesen Repräsentationswahnsinn werden wir nicht mittragen!“

Auch Gabriele Thiemann-Heinen, Mitglied der Arbeitsgruppe Bau, kritisiert die SP-ProDG-PFF-Koalition: „Die Mehrheit ist den eingeschlagenen Kurs einfach weitergefahrenen. Die versprochene ‚abgespeckte Form’ ist dadurch nicht zustande gekommen.“